Vom 27. April bis am 1. Mai findet auf dem Allmendplatz in Altstätten die Rheintaler Regionalmesse RHEMA statt. Die Aufbauarbeiten schreiten planmässig voran. Zum ersten Mal präsentiert sich die Gewerbeschau barrierefrei. Am Wochenende vom 22. und 23. April geht es mit Festivitäten im Unterhaltungsbereich des Messegeländes los.

Altstätten. – Die Messehallen für die RHEMA Rheintalmesse auf dem Allmendplatz in Altstätten sind in den letzten Wochen wie Pilze aus dem Boden geschossen. „Wir sind voll im Zeitplan“, sagt der motivierte Messelei-ter Simon Büchel. Momentan werden die Sanitär- und Elektroinstallationen ausgeführt sowie die Eventtechnik installiert. Bereits nächste Woche werden die Aussteller mit den Aufbauarbeiten ihrer Messestände beginnen. Erwartet werden rund 200 Gewerbetreibende, die den Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen näher bringen. Verwaltungsratspräsident Thomas Ammann freut sich, dass das Rheintal während den fünf Messeta-gen zusammenrückt und sich als Einheit präsentiert: „Mit der RHEMA geben wir dem einheimischen Gewerbe eine Plattform und tragen dazu bei, dass diese ihre Stärken in der Region und darüber hinaus an ein breites Publikum bringen können.“

Hindernisse abbauen, Integration fördern

Ein Schwerpunkt der RHEMA-Macher ist die angenehme Gestaltung des Messebesuchs für alle Rheintalerinnen und Rheintaler. Erstmals steht dieses Jahr den Besuchern und Ausstellern der RHEMA ein kostenloser Wlan-Zugang zur Verfügung. „Damit erhoffen wir uns nochmals etwas mehr Besucher. Auch aus dem angrenzenden Ausland“, sagt Stadtpräsident Ruedi Mattle, der die weiter vertiefte und gestärkte Zusammenarbeit mit der RHEMA lobte. Als Beispiel erwähnte er die gemeinsame Realisierung der Asphaltierung der Messe-Allee. Davon profitieren in erster Linie Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen aber auch die Aussteller bei der Anlieferung der Ware. Hans Frei, Präsident von Procap Schweiz, lobt die Anstrengung der RHEMA-Verantwortlichen und der Stadt zu Gunsten der Menschen mit einem Handicap: „Die barrierefreie Gestaltung des Messeareals fördert die Integration von behinderten Menschen in unserer Gesellschaft.“ Gerade bei einer gesellschaftlich bedeutenden Veranstaltung wie der RHEMA sei dies entscheidend: „So sind wir Rollstuhlfahrer nicht ständig auf Hilfe ange-wiesen.“ Für Messeleiter Simon Büchel ist es wichtig, dass die RHEMA in dieser Hinsicht eine Vorbild-Funktion übernimmt.

Appenzellerland wird erschlossen

Wie die Besucheranalyse des letzten Jahres zeigt, reiste ein beachtlicher Teil der RHEMA-Gänger aus dem Ap-penzellerland an. Künftig kommen auch die Gäste aus dieser angrenzenden Region bequem und sicher mit dem RHEMA-Shuttle nachhause. So verkehrt je eine Nachtbus-Linie neu über Gais nach Appenzell und eine über Oberegg bis nach Heiden. Je nach Nutzung des neuen Angebots soll es allenfalls in kommenden Jahren sogar weiter ausgebaut werden. Generell empfiehlt die Messeleitung mit der Bahn nach Altstätten zu reisen und vom Bahnhof aus den RHEMA-Shuttle der RTB zu nutzen. Beim Messe-Areal stehen nur eine begrenzte Anzahl Park-plätze zur Verfügung. Um den Rückstau auf der Hauptstrasse bei Stosszeiten zu reduzieren, sieht das überarbei-tete Verkehrskonzept eine neue Zufahrtsregelung auf der Nordseite des Parkplatzes vor. Zudem wird die Ge-schwindigkeit während den Messetagen wiederum auf 50 Stundenkilometer reduziert; um die Sicherheit zu erhöhen.

Treffpunkt für alle Altersklassen

Nebst der Messe, den drei Sonderschauen Lifestyle Mobilität, Facetten der Landwirtschaft und 125 Jahre Son-nenbräu sowie den Tagungen bietet die RHEMA erneut ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Jugendliche und Junggebliebene kommen bereits am Auftakt-Wochenende vom Freitag, 22. und Samstag, 23. April auf ihre Kost. Dann heizen unter anderem Jan Leyk und die Blaumeisen dem Publikum ein. Mit Auftritten wie beispielsweise jener der Superländlerkapelle von Carlo Brunner am Freitag und den Seerugge Feger am Samstag bietet die RHEMA auch den älteren Gästen beste Unterhaltung. Die Herzen der jüngsten Messebesu-cher werden am Sonntag, 1. Mai, höher schlagen. Dann sorgen die Rheintaler Mundart-Band Summarvoogil zusammen mit dem Zauberer und Ballonkünstler Benno Dellai für strahlende Kinderaugen. Dies nur ein paar Highlights des prall gefüllten Programms, welches unter www.rhema.ch abrufbar ist. Verwaltungsratspräsident Thomas Ammann freut sich: „Die Messe hat viel zu bieten. Das Messeteam hat alle Hebel in Bewegung gesetzt um alle Rheintalerinnen und Rheintaler anzusprechen. Wir freuen uns, für einige Tage der Begegnungsmagnet für unsere Region sein zu dürfen.“

Das Kernteam der RHEMA mit Simon Büchel, Messeleiter und Jeanina Bereuter, Messeassistentin freut sich auf die RHEMA 2016. Im Hintergrund herrscht emsiges Treiben der Aufbau-Teams.

 

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